Schweizer Bevölkerung zurückhaltend mit medizinischen Eingriffen im Ausland

Schweizerinnen und Schweizer üben Zurückhaltung, wenn es um medizinische Behandlungen im Ausland geht. Am ehesten würden Schweizer Erwachsene noch für Zahn- oder Kieferbehandlungen über die Landesgrenzen hinausfahren. Mehr zu dieser Studie von gfs-zürich finden Sie unter Medizinaltourismus.

Hohe Arbeitsmoral unter den Schweizer Pensionskassenversicherten

37 Prozent der Schweizer Pensionskassenversicherten möchten freiwillig länger arbeiten als bis zum gesetzlichen Rentenalter. Bei den Rentenbezügern sind es sogar 55 Prozent, die freiwillig gerne weiter gearbeitet hätten. Bedingungen dafür sind – neben der Freiwilligkeit – gute Gesundheit, ein Job der Spass macht und eine hohe Flexibilität.

Im September stellten die Axa Investment Managers ihre sechste Studie zur 2. Säule vor, bei welcher jährlich rund 700 Pensionskassenversicherte der Schweiz zu ihrer Meinung befragt werden. Der diesjährige Schwerpunkt lag bei der Planung und Gestaltung der Rentenzeit.

 

Interesse an der Vorsorge

Grundsätzlich ist das Interesse an der beruflichen Vorsorge noch immer gering, trotz der politischen Aktualität und trotz der Tatsache, dass die 2. Säule für viele Schweizerinnen und Schweizer das vollste Sparkonto ist. 22 Prozent der Befragten geben an, sich nicht für das Thema Vorsorge zu interessieren.

Es sind auch über 20 Prozent Befragte, welchen nicht bewusst ist, dass es sich beim Pensionskassengeld um ihr eigenes Erspartes handelt. So antworten 15 Prozent der Befragten auf die Frage, wem das Pensionskassengeld gehöre, mit „der Pensionskasse / Vorsorgestiftung“ und weitere 4 Prozent mit „dem Staat“. Auffallend dabei ist der hohe Anteil Westschweizer (11%), welche davon ausgehen, dass das Ersparte in der 2. Säule dem Staat gehört (Deutsch-Schweiz: 2%).

 

Gestaltung der Rentenzeit

Für ihre Rentenzeit wünschen sich die Schweizer Pensionskassenversicherten Gesundheit, finanzielle Sicherheit und einen grossen Freundeskreis. Zwei Fünftel der Befragten (41%) möchten freiwillig länger arbeiten oder hätten gerne länger gearbeitet, vorausgesetzt, die Gesundheit lässt es zu, der Job macht Spass und es wird ihnen eine gewisse Flexibilität gewährleistet. Als Gründe dafür werden die Freude an der Arbeit (35%) und das Geld bzw. die Rentenhöhe (23%) genannt, wobei letzteres hauptsächlich die 25-41jährigen Befragten nennen. Bei den 42-65jährigen ist das Geld nur für 22 Prozent ein Grund zum längeren Arbeiten, bei den über 65jährigen nur für 11 Prozent. Dafür überwiegen bei diesen beiden Altersgruppen die Gründe, dass sie gerne arbeiten und Arbeit ein wichtiger Lebensinhalt ist.

Einer Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters stimmen trotzdem nur 28 Prozent sicher oder eher zu. Es ist, zusammen mit der Kürzung der aktuellen Renten (12% Zustimmung), die unbeliebteste bei der Rentenreform 2020.

Weitere Informationen zur Pensionskassenstudie der Axa Investment Managers finden Sie unter: Pensionskassenstudie 2016

SchweizerInnen mit hohen Erwartungen an die Vorsorge

Die Schweizer Bevölkerung hat eine relativ hohe Erwartungshaltung gegenüber den Altersleistungen nach der Pensionierung. Ein Grossteil verspricht sich im Rentenalter über mehr als 70% des zuletzt bezogenen Salärs zu verfügen. Die Realität zeigt ein anderes Bild. Mehr über den repräsentativen „UBS-Vorsorgemonitor 2016“ von gfs-zürich und UBS erfahren Sie auf www.ubs.com/vorsorgeforum oder unter UBS-Vorsorgemonitor 2016

Beitrag zum UNIVOX Umwelt 2015 im „ZUP“ erschienen

Im Informationsbulletin „Zürcher UmweltPraxis“ (ZUP) greift die Umweltschutzverwaltung des Kantons Zürich die Befunde des UNIVOX Umwelt 2015 auf. Im Artikel werden einerseits die Umweltbelastungen thematisiert, welche nach Einschätzung der Schweizer Bevölkerung die Gesundheit am meisten schädigen. Andererseits werden die Probleme im Bereich Umwelt erörtert, die in der Schweiz aus Sicht der Bevölkerung am dringlichsten gelöst werden sollten. Den Link zu dieser Studie von gfs-zürich finden Sie unter ZUP Nr. 85

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