Werbewirkung und Vertrauen
Eine repräsentative Studie von gfs-zürich im Auftrag des Verlegerverbands SCHWEIZER MEDIEN (VSM) zeigt, dass das Umfeld, in dem Werbung erscheint, entscheidend für deren Wahrnehmung ist. Werbung auf klassischen Medien wird deutlich glaubwürdiger und vertrauenswürdiger eingeschätzt als auf Social Media. Dies spiegelt sich auch in experimentellen Ergebnissen dieser Studie: Werbung in klassischen Medien wurde stärker wahrgenommen, besser erinnert und positiver bewertet.
Auch beim allgemeinen Vertrauen in Medien zeigt sich ein klares Bild: Printmedien (MW 3.6 auf einer Skala von 1 bis 5) und Online-Nachrichtenportale (MW 3.3) geniessen deutlich mehr Vertrauen als Social Media (MW 2.1).
Das Vertrauen spiegelt sich auch in der Glaubwürdigkeit wider: Klassische Medien gelten als klar glaubwürdiger als Social Media, wobei fundierte Recherche, unabhängige Berichterstattung, transparente Quellen und Faktenchecks als zentrale Kriterien für die Vermittlung von Glaubwürdigkeit gelten.
Social Media wird von 85 % der Befragten als Hauptquelle für die Verbreitung von Fake News genannt, während nur 2 % klassische Medien dafür verantwortlich machen. 95 % der Befragten gehen davon aus, dass die Verbreitung von Fake News weiter zunehmen wird.
Hier geht’s zum vollständigen Chartreport.
Methodensteckbrief Repräsentative Studie zu Werbewirkung und Vertrauen
Titel der Studie:
Repräsentative Studie zu Werbewirkung und Vertrauen
Auftraggeber:
Verband Schweizer Medien
Durchführendes Institut:
gfs-zürich, Markt- & Sozialforschung AG
Erhebungsmethodik:
Online-Panel-Befragung (polittrends.ch)
Stichprobenziehung:
Random-Quota
Quotenmerkmale:
Alter / Geschlecht / experimentelles Setting (gekreuzt)
Grundgesamtheit:
Deutschschweizer Bevölkerung von 18 bis 79 Jahren
Stichprobe:
N Total Befragte = 1002
N Total Videos = 2004 (2 Videos pro Person)
Vertrauensintervall:
Bei n = 1002 +/- 3.1%
Gewichtung:
Bevölkerungsrepräsentativ (pro Video) nach Alter, Geschlecht und Bildung
Befragungszeitraum:
09.07. – 25.07.2025