Kommunikationsqualität von Wohngemeinden 2026

Wie kommunizieren Schweizer Gemeinden mit ihrer Bevölkerung, und wie kommt das an? gfs-zürich hat in einer repräsentativen Befragung in der Deutsch- und Westschweiz erhoben, wie die Bevölkerung die Kommunikationsqualität ihrer Wohngemeinde bzw. Stadt wahrnimmt und wie zufrieden sie mit den einzelnen Kommunikationskanälen ist.

Die wichtigsten Ergebnisse

Wahrgenommene Kommunikationsqualität: Die Bevölkerung bewertet die Kommunikation ihrer Wohngemeinde insgesamt leicht positiv, mit deutlichem Potenzial nach oben. 61% empfinden die Kommunikation ihrer Gemeinde als leicht verständlich. Nur 60% fühlen sich ausreichend informiert, nur 55% empfinden die Kommunikation als zeitgemäss und nur 55% als offen bzw. austauschfördernd.

Kanalnutzung: Die Gemeindewebseite ist mit 91% Nutzung der meistgenutzte Kanal, gefolgt vom Mitteilungsblatt (87%) und Aushängen bzw. Plakaten im öffentlichen Raum (86%). Deutlich weniger verbreitet sind Social Media (63%) und der E-Mail-Newsletter (59%).

Zufriedenheit: Das Mitteilungsblatt erzielt trotz fortschreitender Digitalisierung die höchsten Zufriedenheitswerte (MW 3.7 von 5), gefolgt von der Webseite (3.6). Social Media (3.0) und der E-Mail-Newsletter (2.9) bilden das Schlusslicht. Reichweite allein genügt also nicht: Obwohl die Webseite der meistgenutzte Kanal ist, bleibt die Zufriedenheit damit hinter der Nutzungsbreite zurück.

Drei Trendlinien: Über nahezu alle Ergebnisse hinweg zeigen sich drei konsistente Muster. Jüngere Menschen unter 40 Jahren sind die kritischste Gruppe, die Westschweizer Bevölkerung beurteilt die Gemeindekommunikation durchgehend kritischer als die Deutschschweizer und die städtische Bevölkerung urteilt kritischer als die ländliche.

Den vollständigen Ergebnisbericht finden Sie hier:
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Diese Zahlen zeigen den Puls der Gesamtbevölkerung in der Deutsch- und Westschweiz. Für die einzelnen Gemeinden stellt sich darum die ganz konkrete Frage: Wie wird die Kommunikationsqualität in der Gemeinde tatsächlich wahrgenommen, und wo besteht echter Handlungsbedarf für die Lokalbevölkerung? Insgesamt lohnt es sich für Gemeinden, die Bedürfnisse ihrer Bevölkerung zu kennen, um sie zielgruppengerecht anzusprechen. Das gilt besonders vor dem Hintergrund, dass lokale Gemeindevorlagen immer wieder an der Urne scheitern. Die Gründe dafür liegen oft darin, dass die Anliegen und die Erwartungen der Bevölkerung zu wenig bekannt sind oder die Kommunikation im Vorfeld zu vage bleibt.

Gerne unterstützen wir Gemeinden dabei, die Kommunikationsqualität und die Bedürfnisse der Bevölkerung gezielt zu erheben. Sprechen Sie uns für ein unverbindliches Gespräch an.




Methodensteckbrief Kommunikationsqualität von Wohngemeinden 2026

Titel der Studie:

Repräsentative Befragung zur Kommunikationsqualität von Wohngemeinden

Auftraggeber:

gfs-zürich (eigene Erhebung)

Durchführendes Institut:

gfs-zürich, Markt- & Sozialforschung AG

Erhebungsmethodik:

Kombination telefonischer Interviews und Online-Panel-Interviews (Polittrends)

Grundgesamtheit:

Erwachsene Bevölkerung in der Deutsch- und Westschweiz

Quotenmerkmale:

Alter, Geschlecht, Sprachregion (gekreuzt)

Stichprobe:

N = 1’019

Gewichtung:

Alter, Geschlecht, Sprachregion, Bildung (gekreuzt)

Vertrauensintervall:

Das Vertrauensintervall der Stichprobe von 1’019 Personen liegt bei Antworten mit einem 50%-Anteil bei +/- 3.1%

Befragungszeitraum:

03.11. – 21.11.2025