Quantitative Methoden

Online-Panel

Unter einem Online-Panel versteht man eine Datenbank von Einzelpersonen, welche sich bereit erklärt haben, regelmässig an Umfragen teilzunehmen. Sie erhalten dafür jeweils ein kleines Incentive.

Verschiedene internationale und Schweizer Unternehmen haben solche Online-Panels aufgebaut. Sie unterscheiden sich unter anderem in ihrer Grösse, Teilnehmerrekutierung, Befragungshäufigkeit oder Incentivierung. gfs-zürich verfügt über keinen eigenen Panel, sondern arbeitet je nach Bedarf und Ansprüchen mit unterschiedlichen Panelanbietern zusammen. Die Fragebogenentwicklung, Programmierung und Datenanalyse läuft in diesen Fällen jeweils über gfs-zürich, der Panelanbieter ist als Subcontractor für den Versand der Einladungen und die Incentivierung zuständig.

Panel-Umfragen bieten folgende Vorteile:

Repräsentativ

Mit Online-Paneln lässt sich dank Quotensteuerung eine soziodemografische Repräsentativität herstellen, also ein strukturgleiches Abbild der Grundgesamtheit nach Alter, Geschlecht, Sprachregion, je nach Wunsch auch nach weiteren Kriterien. Online-Panelisten sind aber internet- und befragungsaffiner als die Gesamtbevölkerung. Je nach Befragungsinhalt und Zielgruppe ist deshalb eine Kombination mehrerer Methoden (z.B. Telefon und Online-Panel) sinnvoll.

Zeit

Befragungen über Online-Panel sind die am schnellsten durchgeführten Projekte, theoretisch sind 1000 Interviews innert weniger Tage möglich.

Selektion

Einige Online-Panels enthalten zumindest einen Teil von Panelisten, die selbstselektiert sind. Diese Panelisten haben sich beispielsweise aufgrund von Online-Inseraten selbst in den Panel eingetragen. Dies ist bezüglich Repräsentativität ein qualitativer Nachteil, der aber bei der Methodenentscheidung oft durch Schnelligkeit und tiefe Kosten wettgemacht wird.

Qualität

Die Qualität von Online-Panels wird massgeblich durch die Rekrutierung und Pflege des Panels (also der Befragten) beeinflusst. Ein tiefer Anteil an Selbstselektion im Panel und möglichst seltene Befragungen pro Panelist erhöhen die Qualität des Panels, aber auch die Kosten. Die Interviews werden auf Antwortgeschwindigkeit und wiederkehrende Muster überprüft, „fehlbare“ Panelisten nach Überprüfung aus dem Panel entfernt.

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