Repräsentative Bevölkerungsbefragung zur Natur im Siedlungsraum
Die repräsentative Befragung von gfs-zürich zeigt, wie die Schweizer Bevölkerung zur Natur im Siedlungsraum steht. Die im Auftrag von Pro Natura durchgeführte Studie liefert fundierte Einblicke in Einstellungen und Verhaltensweisen. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von 1’213 Personen in der Schweiz.
Die Ergebnisse sind klar: Die Schweizer Bevölkerung steht naturnahen Grünräumen im Siedlungsgebiet sehr positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (70%) sind der Ansicht, dass mehr naturnahe Grünflächen ihr Wohnumfeld lebenswerter machen würden. Auch ungemähte Wiesen haben ein gutes Image und werden von rund drei Vierteln (73%) als ansprechend wahrgenommen.
Viele Menschen geben an, ihren Garten (86%) oder Balkon (55%) bereits naturnah zu pflegen, also mit einheimischen Pflanzen und ohne Pestizide. Hauptmotiv dafür ist der Wunsch, Natur und Biodiversität zu fördern. Hindernisse für eine naturnahe Gestaltung liegen vor allem in ästhetischen Vorbehalten und dem wahrgenommenen Aufwand.
Hier finden Sie den Newsbeitrag auf der Website von Pro Natura, in dem die Ergebnisse sehr anschaulich aufbereitet sind.
Methodensteckbrief Befragung zur Natur im Siedlungsraum
Titel der Studie:
Repräsentative Befragung zur Natur im Siedlungsraum
Auftraggeber:
Pro Natura
Durchführendes Institut:
gfs-zürich, Markt- & Sozialforschung AG
Erhebungsmethodik:
Kombination telefonischer Interviews (n=605) und Online-Panel-Interviews (Polittrends) (n=608)
Grundgesamtheit:
Erwachsene Bevölkerung in der Deutsch- und Westschweiz sowie im Tessin
Quotenmerkmale:
Alter, Geschlecht, Sprachregion (gekreuzt)
Stichprobe:
N = 1’213
Gewichtung:
Alter, Geschlecht, Sprachregion, Bildung (gekreuzt)
Vertrauensintervall:
Das Vertrauensintervall der Stichprobe von 1’213 Personen liegt bei Antworten mit einem 50%-Anteil bei +/- 2.8%
Befragungszeitraum:
02.02. – 07.03.2026